Inka Gossmann-Reetz, Vorsitzende des SPD-Ortsvereines Hohen Neuendorf und FraktionsvorsitzendeDie SPD-Partei und Fraktionsvorsitzende in Hohen Neuendorf, Inka Gossmann-Reetz hat die Reformvorschläge der SPD-Spitze zur Arbeitsmarktpolitik begrüßt:
„Soziale Gerechtigkeit rückt wieder in den Mittelpunkt. Die SPD hat die Schwächen der Reform korrigiert.“ Entscheidend sei, dass „die SPD wieder die Sorgen der Arbeitnehmer ernst nimmt, vor allem die tiefen Ängste der Mittelschicht vor sozialem Abstieg.“
Es wäre grundfalsch gewesen, so Gossmann-Reetz weiter, „die Reformen über Bord zu werfen. Dieser Versuchung einer einfachen Antwort ist die Führung nicht erlegen. Die neuen Vorschläge sind keine Abkehr von Hartz-IV, sondern eine konsequente und auch notwendige Weiterentwicklung. Die SPD gewinnt damit Glaubwürdigkeit zurück. Die Partei kehrt zu ihren Wurzeln zurück.“
Es komme jetzt darauf an, „der auswuchernden Leiharbeit mit ihren Dumpinglöhnen Schranken zu setzen. Ein Drittel aller Arbeitnehmer arbeite mittlerweile in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Das muss sich ändern.“
Sehr positiv sei auch, dass Parteichef Gabriel die Vorschläge an der Basis diskutieren lassen wolle: „Jetzt zeigt sich, dass es Sigmar Gabriel ernst meint. Die Basis soll mitreden und mitentscheiden. So wird die SPD wieder zu einer lebendigen Partei.“