
Für die SPD in Hohen Neuendorf ist politisches Gestalten eng verbunden mit der nachhaltigen Lösung von Problemen. Dabei sind Anforderungen und Wünsche aus vielen Bereichen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel zu erfüllen. Die SPD setzt dabei ihre Priorität auf unsere Kinder. Wir begrüßen den Kinderreichtum in unserer Stadt, deshalb unterstützen wir umfangreiche Investitionen für Kitas, Schulen und Sportanlagen.
Die SPD tut dies mit sachlichen Argumenten und fühlt sich dabei der Wahrheit verpflichtet. Aber offensichtlich hat der Wahlkampf schon begonnen, so dass einige Abgeordnete es mit der Wahrheit nicht mehr so genau nehmen.
Mit dem Beschluss 144/2007 wurde eindeutig die Planung einer dreizügigen Grundschule beschlossen. Zitat:
„1. Es ist durch das zu beauftragende Architekturbüro für das BV Grundschule eine dreizügige Grundschule unter Flexbedingungen inklusive einer integrierten Speiseversorgung zu planen. Hierbei ist ein Zug dieser geplanten Schule sowohl für eine Schul- als auch für eine Hortnutzung auszulegen. Ein gesonderter Hort ist nicht zu planen.“
Die SPD hat immer deutlich gemacht (Antrag A 33/2006), dass eine dreizügige Grundschule gebaut werden soll.
Die neue Grundschule wurde auf Initiative der SPD als eigenständige Grundschule gegründet und befindet sich befristet im Gebäude der ‚Roten Schule’. Sie ist noch nicht mit allen Klassen der Jahrgänge 1 bis 6 besetzt. Dies wird erst in drei Jahren der Fall sein. Das Schulgebäude dreizügig zu bauen und den benötigten Hort später zu errichten, ist deshalb flexibel und nachhaltig. Nebenbei wird so die Belastung im Investitionshaushalt auf einen längeren Zeitraum verteilt. Dadurch können andere Projekte (z. B. Sportfunktionsgebäude) gleichzeitig in Angriff genommen.
Wenn nun ‚Die Grünen’ behaupten, dass eine zweizügige Grundschule auch für 5 Mio. Euro weniger in der ‚Roten Schule’ zu haben sei, ist das geradezu abenteuerlich, denn aus diversen Vorplanungen wissen wir alle: Um eine nur zweizügige Grundschule in der ‚Roten Schule’ dauerhaft einzurichten, müssten 1,5 bis 2 Mio. Euro für einen Erweiterungsbau investiert werden. Dies ginge jedoch zu Lasten des Schulhofes und ein Hort fände dort überhaupt keinen Platz mehr – von der notwendigen Sporthalle ganz zu schweigen. Eine Entlastung der Waldschule und des dortigen Hortes würde damit endgültig unmöglich. Genau darum ist ein dreizügiger Grundschulneubau in der Niederheide unabdingbar und qualifiziert ihn als zukunftsorientierte Maßnahme.
SPD-Fraktion in Hohen Neuendorf