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"Spitzenkandidat wackelt"

Veröffentlicht am 24.09.2008 in Wahlen

MAZ, 24.09.2008

Bewerber kritisiert eigene BVB/50 Plus

Die „Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/50 Plus" (BVB) verlieren voraussichtlich einen ihrer Spifzenkändidaten. „Sofern ich gewählt werde, behalte ich mir vor; ob ich das Mandat für die BVB annehme", erklärte Ramiro de Palacios. Der Oranienburger Kriminalkommissar tritt im Wahlkreis III auf dem ersten Listenplatz für die BVB an.

Es gebe Programmpunkte, mit denen er nicht einverstanden sei. Auch habe ihn die Aggressivität des Wahlkampfs seiner Liste, besonders auf Landesebene, irritiert. „Von diesen immerwährenden Angriffen auf die etablierten Parteien halte ich nichts."

De Palacios betont, dass weder personelle Differenzen noch berufliche Gründe für seine Entscheidung ausschlaggebend seien: Der 26-Jährige hofft auf eine Fortsetzung der Kreistagsfraktion „Bürger für Oberhavel" (Bf0) um Horst Tschaut. „Da wäre ich auf jeden Fall dabei."

Tschaut bestätigt, „unverbindliche Gespräche" mit de Palacios geführt zu haben. Er selbst erwartet, dass sich die Bf0-Fraktion auch im neuen Kreistag fortsetzt. „Sollten wir wieder gewählt werden, wird der Name bestehen bleiben." Erfolgreiche Kandidaten der BVB könnten sich dann den „Bürgern für Oberhavel" anschließen.

Der Kreiskoordinator der BVB, Matthias Güttler, behauptet dagegen, dass de Palacios weiter mit der Liste zusammenarbeiten wird. Ein Fraktionsantritt unter dem Namen „Bürger für Oberhavel" sei auch für ihn denkbar. Vorwürfe eines aggressiven Wahlkampfs weist Güttler zurück: „Wir müssen die Alibi-Bekenntnisse der etablierten Parteien aufdecken." ko

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