Leserbrief
In der SVV der Stadt Hohen Neuendorf ist es inzwischen Konsens, dass eine neue Grundschule in der Niederheide gebaut werden muss. Dies war nicht immer so und hat den Neubau immer wieder verzögert. In der Niederheide sollen eine dreizügige Grundschule und eine Sporthalle gebaut werden.
Nun müssen nur noch zwei Punkte abschließend geklärt werden:
Wie und wann soll der dazugehörige Hortbetrieb organisiert werden?
Wie groß soll die Sporthalle werden?
Da es in unserer Stadt immer noch viel zu wenig gedeckte Sportflächen gibt, soll die Sporthalle auf jeden Fall mehr als nur den Bedarf der Grundschule decken.
Auf der gemeinsamen Bau- und Sozialausschusssitzung wurden deshalb die Varianten Zwei- oder Dreifelderhalle ausgiebig diskutiert. Eine Dreifelderhalle ist zwar kaum größer als eine Zweifelderhalle, aber durch die Dreiteilung ist eine bessere Ausnutzung möglich. Dies wurde bereits in der SVV im Januar dieses Jahres diskutiert und die Verwaltung wurde per Beschluss aufgefordert, eine zusätzliche Planung für eine Zweifelderhalle mit Nebenräumen (Gymnastikraum o.ä.) als Alternative vorzulegen. Eine solche Planung ist nicht erfolgt, und so verwundert es nicht, dass die Abgeordneten sich jetzt mehrheitlich für eine Dreifelderhalle ausgesprochen haben.
Die Schule soll, solange sie nicht voll genutzt wird, auch den Hort beherbergen. Dabei versteht es sich von selbst, dass eine Doppelnutzung von Klassenräumen auszuschließen ist. Da der Schulneubau aber leider erst später fertig gestellt sein wird, als ursprünglich erwartet, ist diese vorübergehende Hortlösung nicht mehr gegeben.
Wo soll also künftig der Hortbetrieb stattfinden?
Entweder muss das Grundschulgebäude vergrößert, d. h. erhöht oder ein eigenständiger Hort gebaut werden. Letzteres ist eindeutig vorzuziehen!
Nur ist die bis jetzt überplante Fläche dafür zu klein. Eine erneute Diskussion über die Gründe dafür ist Zeitverschwendung, Fakt ist, dass einfach noch etwas mehr Platz benötigt wird. Darum müssen jetzt umgehend alle notwendigen Schritte zur Erweiterung der Baufläche unternommen werden um den Neubau nicht weiter zu verzögern und endlich eine Entlastung der Waldgrundschule zu erreichen.
Fazit:
Eine Dreifelderhalle macht die bestehende Vorplanung nicht zunichte.
Ein eigenständiger Hort kann extra geplant werden und beeinträchtigt die sehr gelungene Planung für die Schule ebenfalls nicht.
Also ist weder die gesamte Vorplanung hinfällig noch muss das Projekt weiter verzögert werden.
Die neue Grundschule in der Niederheide ist folglich auf einem guten Weg!
Josef Andrle
für die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Hohen Neuendorf