Historische Spurensuche

Veröffentlicht am 19.08.2021 in Veranstaltungen

Unsere Bundestagskandidatin Ariane Fäscher lädt gemeinsam mit der SPD Hohen Neuendorf zu zwei Touren durch Hohen Neuendorf ein - eine per pedes, eine per Velo -, bei denen die Geschichte Hohen Neuendorfs im Mittelpunkt steht. Dabei wird sie von Friedhelm Maier begleitet, dem Autor des Buches "Unterwegs in Hohen Neuendorf". Er wird Ergänzendes erzählen, vor allem zu den Namen, die sich mit den passierten Straßen verbinden.

Der Spaziergang findet am Samstag, dem 21. August 2021, statt. Er beginnt um 15.00 Uhr auf dem Platz vor dem Rathaus, führt über den Wildbergplatz, vorbei an der ev. Kirche zur Dr.-Hugo-Rosenthal-Oberschule. Entlang der Berliner Straße geht es weiter zur Albertstraße und via Albert-Gottheiner-Straße zum Marienetta-Jirkowsky-Platz und in die Florastraße, wo Marienetta bei einem Fluchtversuch 1980 erschossen wurde. Von dort führt der Rundgang über Stolper, Franz- und August-Bebel-Straße zur Scharfschwerdtstraße Nr. 8, dem Wohnhaus des sozialdemokratischen Widerstandskämpfer Otto Scharfschwerdt, der im Mai 1943 im KZ Sachsenhausen umgebracht wurde. Weiter geht es zum Adolf-Damaschke- und zum Alfred-Schönbucher-Platz, wo der Rundgang nach voraussichtlich zwei Stunden endet.

Die Radtour startet am 28. August 2021 um 11 Uhr wieder am Platz vor dem Rathaus. Von dort fahren wir über die Wald- zur Wilhelm-Külz-Straße und über die Puschkinallee zur Anton-Saefkow-Straße 30, wo der kommunistische Widerstandskämpfer Anton Saefkow mit seiner Frau lebte, bis er 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Göden hingerichtet wurde. Weiter geht die Rundfahrt über die Zühlsdorfer bis zur Erdmannstraße und in das Viertel, in dem die meisten Straßen nach Männern benannt sind, die im Widerstand gegen das NS-Regime ihr Leben ließen. Husemann, Lindau und Schönhaar, Breitscheid, Bästlein, André  und John Scheer sind einige Namen davon. Über die Breitscheidstraße führt die Tour zunächst zum Länderinstitut für Bienenkunde und von dort zum "Alten Dorf".

Im letzten Teil soll es über die Henri-Barbusse-Straße und die Jägerstraße nach Stolpe zur Adolf-Hermann-Straße gehen, wo im September 1906 der Sozialdemokrat Adolf Herrmann bei einem Konflikt mit kaiserlichen Polizisten sein Leben verlor. Wenn die Zeit reicht, soll es noch über den Bertha-von-Suttner-Platz und die Stolper Straße zur Osramsiedlung mit den Namen Bodelschwingh, Feuerlein und Remané gehen.

 
 

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