
Wie lässt sich die Situation für alle Verkehrsteilnehmenden rund um die Waldgrundschule und das Marie-Curie-Gymnasium verbessern? Dazu soll die Stadtverwaltung jetzt die Verkehrssituation rund um den Schulcampus mit Wald-, Wilhelm-Külz- und Mittelstraße sowie den Kreisverkehr am Rathaus analysieren und Maßnahmen zur Verbesserung vorschlagen. Das sieht ein einstimmiger Beschluss der Stadtverordnetenversammlung (SVV) vor, der auf eine Initiative unserer Fraktion SPD/Die Grünen gemeinsam mit der CDU zurückgeht. Der beschlossene Antrag greift aktuelle und frühere Überlegungen mit dem Ziel auf, endlich ein Gesamtkonzept für das Areal zu erstellen. Die Verkehrsschicherheit rund um die Schulen ist seit Jahren immer wieder Thema, kleinere Maßnahmen brachten bisher aber keine befriedigende Lösung. Deshalb soll nun das gesamte Areal in den Blick genommen werden.
Um die Gesamtsituation gut beurteilen zu können, sind die Meinung der Freiwilligen Feuerwehr, der Schulen und der Kita Bienenschloss zu hören und ebenso die Anwohnenden in die Diskussion mit einzubeziehen. Unsere Co-Fraktionsvorsitzende Sabine Fussan: „Die Schülerinnen und Schüler sind direkt betroffen und könnten sich etwa im Rahmen von Projekttagen mit der Verkehrssituation beschäftigen. Und auch die Schülerlotsen, die vor der Waldgrundschule ihren Dienst tun, können aus ihrer Perspektive sicher wertvolle Hinweise geben.“
Im Einzelnen soll die Stadtverwaltung:
- Möglichkeiten für Schulstraßen prüfen, um den Verkehr zu entzerren.
- Elternparkplätze evaluieren und in Zusammenarbeit mit Kaufland/dem Rathausparkplatz Alternativen entwickeln.
- Den neuen Parkplatz der Waldgrundschule in das Verkehrskonzept integrieren.
- Bauliche Veränderungen am Kreisverkehr Waldstraße prüfen, um sichere Übergänge für Kinder zu gewährleisten.
- Maßnahmen zur Sicherung des Fußverkehrs in der Mittelstraße umsetzen.
- Maßnahmen zur Unfallprävention entwickeln, um Schülerinnen und Schüler vor Gefahren durch Elterntaxis zu schützen.
- Sensibilisierungskampagnen für Eltern starten und weitere Akteure wie Polizei, und die untere Verkehrsbehörde des Landkreises einbeziehen.