SPD Hohen Neuendorf

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Videowettbewerb: "Gute Arbeit! Film ab!"

Die Sieger des SPD-Videowettbewerbs "Gute Arbeit! Film ab!" haben der SPD-Generalsekretär Hubertus Heil sowie Jurymitglied Sascha Lobo auf dem Zukunftskonvent der SPD in Nürnberg gekürt. Eine Jury aus Politik, Wirtschaft und Filmbranche hatte die Gewinner zuvor ausgewählt.

Stellvertretend für die Jury übergab den Filmteams Sascha Lobo, der Autor des Buches "Wir nennen es Arbeit", mit Hubertus Heil die Preise. Der Gewinnerfilm von Tino Schwanemann und Stefanie Paul überzeugte die Jury mit einer bild- und musikstarken Dokumentation der schweren Arbeitsbedingungen einer Toilettenfrau.

Mit einem Aufruf Filmbeiträge von maximal 3 Minuten Länge einzusenden, welche aufzeigen sollten, was "Gute Arbeit" für die Teilnehmer bedeutet, war der Wettbewerb im Dezember des vergangenen Jahres gestartet. Die zehn besten Filme sind auf SPD:vision, dem SPD-Kanal bei YouTube, zu sehen.
Sehen Sie unten den Wettbewerbsgewinner:

Milch: Politik muss Marktmacht der Erzeuger stärken

Anlässlich des gegenwärtigen Lieferboykotts vieler deutscher Milcherzeuger erklären die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Waltraud Wolff und ihr Stellvertreter Wilhelm Priesmeier:

Die Lebensmittelkonzerne müssen begreifen, dass die Versorgung mit qualitativ hochwertiger Milch aus heimischer Produktion dauerhaft nur durch kostendeckende Preise gewährleistet werden kann. Milchbauern arbeiten hart und verdienen eine gerechte Entlohnung ihrer Arbeit. Die Vorkosten für Futter und andere Betriebsmittel sind im vergangenen Jahr drastisch gestiegen und haben die Gewinne bereits aufgezehrt, daher ist die Forderung nach einem höheren Milchauszahlungspreis vollkommen berechtigt.

Nur ein Milchpreis, der deutlich über dem gegenwärtigen liegt, sichert die Existenz unserer deutschen Milchbauern.

Nirgendwo sonst in Europa ist der Einzelhandel auf so wenige Anbieter konzentriert wie bei uns. Die Politik muss dafür Sorgen tragen, dass Landwirte, Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel künftig auf gleicher Augenhöhe verhandeln können.

Damit das Angebot der Erzeuger besser gebündelt werden kann, setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion für Änderungen im Marktstrukturgesetz ein. Auch müssen wir ernsthaft über eine Novellierung des Wettbewerbsrechts in diesem Bereich nachdenken, damit Molkereien zukünftig gemeinsame Angebote abgeben können. Wir erwarten, dass eine gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel verbesserte Verhandlungsposition der Landwirte und Molkereien zu spürbar höheren Auszahlungspreisen führt.

1. Mai 2008 in Borgsdorf - eine Fotonachlese

"Die 3 vom Grill": Wilfried Müller, Siegfried Müller, Reik Högner

Am 01. Mai haben sich bei schönstem Wetter wieder viele Borgsdorfer und Genossen der SPD Hohen Neuendorf zur traditionellen Feier am Maibaum im Tulpenweg eingefunden.

Es wurden wieder köstliche Grillspezialitäten und ein vorzüglicher Wein gereicht. Der Erlös (fast 100 Euro) kommt, wie jedes Jahr, einem gemeinnützigen Zweck zugute.

"Durchlässige Gesellschaft der fairen Regeln" im Zukunftspapier gefordert

Kurz vor dem am Samstag stattfindenden Zukunftskonvent der SPD in Nürnberg hat die Parteispitze ein Papier mit dem Titel "Aufstieg und Gerechtigkeit. Impulse für Deutschlands Zukunft" vorgelegt. Über 3.000 Mitglieder und Sympathisanten werden das Papier in Nürnberg beraten.

"Sozialen Aufstieg für alle zu ermöglichen und die auseinander strebenden Kräfte der Gesellschaft neu zusammen zu führen", dies sei die zentrale Aufgabe der Sozialdemokratie, heißt es in dem Papier. "Wir wollen eine neue Aufstiegskultur, in der wir gemeinsam vorankommen und der Erfolg des Einzelnen zum Aufstieg der ganzen Gesellschaft beiträgt."

Ziel der SPD sei eine "durchlässige Gesellschaft der fairen Regeln", die eine sichere Existenz durch wirtschaftliche Stärke, gute Arbeit und gleiche Bildungschancen ermögliche. Diese Gesellschaft brauche den handlungsfähigen Staat, der Investitionen sichert und eine vorsorgende Sozialpolitik leiste. Dabei sei eine solide Haushaltspolitik die Grundvoraussetzung der nachhaltigen Finanzierung sozialer Sicherungssysteme und der Generationensolidarität. Die Lasten zur Finanzierung dieses Staates müssten gerecht verteilt werden, heißt es in dem Papier. Dies sei der Kern des sozialdemokratischen Projekts "Aufstieg und Gerechtigkeit".

Abwasser gerecht regeln

Für die Grundstückseigentümer und Nutzer von Abwasseranlagen muss Rechtssicherheit und eine gerechte Lösung gefunden werden. Das forderte heute im Landtag Ralf Holzschuher, stv. Vorsitzender der SPD-Fraktion. In einem im Wesentlichen von der SPD-Fraktion erarbeiteten und vom Landtag verabschiedeten Antrag wird deshalb klargestellt, "dass keine Beiträge für Leistungen erhoben werden sollen, die vor dem 3. Oktober 1990 erbracht wurden.“

Altanschließer können jedoch nicht vollständig von Investitionskosten befreit werden, die zu deren Vorteil nach 1990 erfolgt sind. Diese Kosten allein den Neuanschließern aufzubürden, widerspreche "dem Gleichheitsprinzip des Grundgesetzes und wäre schlicht ungerecht“, so Holzschuher. Ein Antrag der Linksfraktion, der diese Bevorzugung forderte, wurde im Landtag abgelehnt. Holzschuher: "Das war blanker Populismus, der das Land spaltet in Alt und Neu. Das brauchen wir nicht!“

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