Mit dem 2001 von der SPD-Bundestagsfraktion gestarteten CO2-Gebäudesanierungsprogramm wurden allein in den Jahren 2005 bis 2007 650.000 Wohneinheiten gefördert. Dadurch werden Heizkosten in Höhe von 500 Millionen Euro eingespart. Zudem werden die CO2-Emissionen jährlich um mehr als zwei Millionen Tonnen reduziert. Nebenbei wird auch die Bauwirtschaft kräftig angekurbelt. Die zusätzliche Bereitstellung von 500 Millionen Euro ist ein wichtiges Signal dafür, dass die Große Koalition die Entlastung von hohen Energiekosten voranbringt.
Liebe Hohen Neuendorferinnen und Hohen Neuendorfer,
die SPD Oberhavel und die Jusos-Oberhavel laden Sie herzlich ein zu einem
gemütlichen Grillabend
mit unserem Ministerpräsidenten Matthias Platzeck
am 14. August 2008, um 17:00 Uhr,
auf dem Gelände der historischen Mönchmühle in Mühlenbeck, Mönchmühlenallee 3.
Der Abend soll die Gelegenheit bieten, unseren Ministerpräsidenten und unsere jungen Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen in angenehmer Atmosphäre persönlich kennenzulernen.
Für den musikalischen Rahmen wird das Jonny-Herzberg-Quartett mit mitreißender Roma-Folklore sorgen. Der Künstler wird außerdem mit Kulinarischem - wie Spanferkel vom Holzkohlegrill, Ringergulasch, gefüllten Teigtaschen und einem süß-sauren Rhabarber-Getränk - ganz nach traditionellem Rezept der Sinti und Roma aufwarten.
Für Speisen und Getränke wird ein geringer Unkostenbeitrag erhoben.
Schauen Sie vorbei, wenn es am nächsten Donnerstag heißt: Zünftiger Grillabend mit Matthias Platzeck statt Sommerloch.
Mit freundlichen Grüßen
Reik Högner
Stellv. Vors. Jusos-Oberhavel
Zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes über das Rauchverbot in Gaststätten erklärt die drogen- und suchtpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Margrit Spielmann:
Zunächst einmal ist die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zu begrüßen, denn die Richter haben mit ihrem Urteil klargestellt, dass das ausnahmslose Rauchverbot in Gaststätten verfassungskonform ist. Das Gericht betont ausdrücklich, dass der Gesundheitsschutz ein überragend wichtiges Gut ist.
Die Richter kritisieren lediglich die Inkonsequenz der Länder. Der Bund musste die Regelung des Rauchverbotes an die Länder delegieren, da das Gaststättenrecht Ländersache ist. Das hatte zur Folge, das Länder wie Bayern ein striktes Rauchverbot für alle Gaststätten einführten und andere Länder wie Berlin und Brandenburg Ausnahmen zuließen. Diese Ausnahmen führten zur Ungleichbehandlung von Gaststättenbesitzern. Während die großen einen zweiten, einen separaten Raucherraum einrichten konnten, blieben die kleinen Einraum-Eckkneipen auf der Strecke.
Inka Gossmann-Reetz, Spitzenkandiatin der SPD Hohen Neuendorf, gegenüber dem Oranienburger Generalanzeiger:
Hohen Neuendorf ist eine Stadt mit vielen jungen Familien.
Vor allem brauchen sie leicht erreichbare Freizeitangebote. Ein zentrales Bürgerhaus mit Kulturangeboten für Jung und Alt (z.B. Jugendclub, Musikschule), ein Frei- und Naturbad an der Havel, eine ausreichende Zahl an Spielplätzen oder auch ein Bürgerpark um den Wasserturm würden unsere Stadt sehr bereichern.
Der neu gestaltete Thälmannplatz ist ein gelungenes Beispiel, wie neue Räume für Begegnungen geschaffen werden können.
Kinder und Jugendliche müssen sich in unserer Stadt sicher bewegen können, ohne Chauffeurdienste der Eltern in Anspruch nehmen zu müssen. Senioren, die gerne hier leben, sollen so lange wie möglich unabhängig bleiben. Dazu muss unser Busnetz weiter ausgebaut werden und auch am Abend und Wochenende zur Verfügung stehen.
Mit einem ausreichenden Mobilitäts- und Freizeitangebot können wir unser aller Lebensqualität steigern.
Oranienburger Generalanzeiger, 26./27.07.2008
HOHEN NEUENDORF • Als erste Partei in Hohen Neuendorf stellte gestern der SPD-Ortsverein sein Wahlprogramm der Presse vor. Unter dem Motto „Verantwortung für unsere Stadt" wollen die Sozialdemokraten ihr Ergebnis von 2003 verbessern. Damals holte die SPD mit 25,1 Prozent der Stimmen sieben Mandate und wurde zweitstärkste Fraktion im Stadtparlament. „Jetzt wollen wir deutlich mehr Sitze", sagte gestern Spitzenkandidatin Inka Gossmann-Reetz. Die bislang in der Stadt eher unbekannte 39-jährige Hohen Neuendorferin bildet gemeinsam mit Stadtbrandmeister Lutz Tornow aus Bergfelde das Spitzenduo der bislang 19-köpfigen Kandidatenliste.
Vorgestellt wurden gestern im Kaffeehaus Morgenrot nicht nur die drei Wahlplakate, die ab kommender Woche im Stadtbild zu sehen sein werden, sondern auch die Schwerpunkte künftiger sozialdemokratischer Arbeit für Hohen Neuendorf. In einer 15-seitigen Broschüre sind die Ideen, Forderungen und Standpunkte des Ortsvereins dokumentiert. Wichtigster Punkt für die SPD: Sie gibt dem Ausbau der sozialen Infrastruktur Vorrang. „Wir sind aber mehr als eine Sozial- und Schulpartei", unterstreicht Wahlkampfmanager Reik Högner. So will die SPD sich im neuen Parlament unter anderem dafür einsetzen, den sanften Tourismus in der Stadt anzukurbeln. „Der Kultur- und Freizeitbereich im Stadtgebiet muss entwickelt werden", fordert Inka Gossmann-Reetz. Speziell in der Niederheide wollen die Sozialdemokraten Projekte realisieren. So schlagen sie den Bau eines Natur- und Freibades vor, dass mit Havelwasser betrieben wird. Als Standorte kämen das Bollwerk oder auch die leerstehende ehemalige Diabetes-Klinik in Frage. Weiter möchte die SPD Dampferanlegestellen in der Niederheide und in Alt-Borgsdorf haben, damit man mit dem Schiff zur Landesgartenschau in Oranienburg oder auch nach Berlin kommen kann.
Neu im Bereich „Wirtschaft und Arbeit" ist der Vorschlag, das Gelände der ehemaligen Kaserne in Lehnitz - es gehört zu einem Großteil zur Borgsdorfer Gemarkung - gemeinsam mit Oranienburg zu einem Forschungs- und Entwicklungsstandort auszubauen. Im Bereich der S-Bahn-Gemeinden - „der wahre Wachstumskern Oberhavels" - schlägt die Hohen Neuendorfer SPD vor, eine gemeinsame Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Stadtmarketing und Tourismus zu gründen. In einer familienfreundlichen Stadt wollen die Sozialdemokraten sich dafür einsetzen, die Schönfließer Straße zu einer „Einkaufsmeile von Kaufland bis zum HDZ" zu entwickeln. Insgesamt versucht die SPD, auf alle Fragen der Kommunalpolitik Antworten zu geben. Das Spektrum reicht von der Kinder- und Jugendpolitik über die Themenfelder Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, Sport, Freizeit, Kultur und Gesundheit und Senioren bis hin zu den Bereichen Ordnung, Sicherheit und Ehrenamt sowie Finanzen.
29.04.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
SPD-Stammtisch
11.05.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fraktionssitzung
11.05.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Ortsvereinsversammlung