SPD Hohen Neuendorf

Für alle. Für morgen. Jetzt.

Faire Spielregeln für Praktikanten

Ein Kommentar von Angelika Krüger-Leißner, MdB.
Die Generation Praktikum. Sie haben gute Studienabschlüsse, lernten
Sprachen und haben schon während des Studiums diverse Praktika und
Studentenjobs hinter sich gebracht. Sie waren sich sicher, gebraucht zu werden. Doch der direkte Einstieg ins Berufsleben blieb ihnen bisher verwehrt. Stattdessen starten sie ihren Berufseinstieg über viele schlecht oder gar nicht bezahlte Praktika.

Mit großer Sorge betrachte ich diese Entwicklung, denn Praktika können Einblicke in das Berufsleben gewähren, eine erste berufliche Orientierung geben. Zunehmend stellen Unternehmen aber Praktikanten ein, die für wenig oder gar kein Geld professionelle Arbeit leisten. Jeder fünfte der heute 18- bis 34-Jährigen hat mindestens ein Praktikum absolviert. Jedes zweite dieser Praktika nach Abschluss der beruflichen Ausbildung oder des Studiums war ohne Bezahlung. Mehr als 80 Prozent der freiwilligen Praktikanten wurden mindestens in der Hälfte ihrer Arbeitszeit wie normale Arbeitskräfte eingesetzt. Die Generation Praktikum bleibt zwischen Ausbildung und Beruf in einer langen Dauerpraktikantenschaft stecken. Sie werden nicht gebraucht, sie werden missbraucht!

Vor 40 Jahren: Studentenproteste in der Bundesrepublik

Vor 40 Jahren: Höhepunkt der Studentenproteste in der Bundesrepublik

1968 war ein Höhepunkt der Studentenbewegung, die in den 60er Jahren entstanden war. Quelle der Proteste waren die NS-Vergangenheit vieler bundesdeutscher Politiker, Juristen und Universitätsprofessoren, autoritäre gesellschaftliche Strukturen, aber auch der Krieg in Vietnam. Die Studentenbewegung war international. In den USA stand neben der Kritik des Vietnamkrieges der Kampf gegen den Rassismus im Vordergrund. Am 4. April 1968 wurde Martin Luther King ermordet, der die Rassentrennung bekämpft und die Beendigung des Vietnamkriegs gefordert hatte. Nur wenige Tage danach, am 11. April, schoss in Berlin der NPD-Anhänger Josef Bachmann auf Rudi Dutschke, der im Februar einen Kongress gegen den Vietnamkrieg organisiert hatte und einer der bekanntesten Wortführer der Studenten war. Dutschke überlebte nur knapp und starb 1979 an den Folgen des Attentats. Beide Mordanschläge verstärkten bei der kritischen Jugend den Eindruck, einem gewalttätigen "System" gegenüberzustehen. Die Ausschreitungen der Studenten richteten sich besonders gegen die Zeitungen des Springer-Verlages, die Dutschke als gefährlichen Volksfeind verunglimpft hatten.

Mehr Mitarbeiterbeteiligung ermöglichen

Als "insgesamt eine gute Lösung" hat Arbeitsminister Olaf Scholz die Koalitionspläne für eine bessere Mitarbeiterbeteiligung an ihren Unternehmen bezeichnet, die am Montag in Berlin vorgestellt wurden. Danach können Beschäftigte zukünftig stärker als bisher am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen beteiligt werden

Weil alle Menschen durch gute Arbeit und gerechte Einkommen am Wohlstand teilhaben sollen, setzt sich die SPD seit vielen Jahren für eine breitere Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihren Unternehmen ein. Trotz vieler Initiativen und Maßnahmen ist die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Unternehmen in Deutschland im europäischen Vergleich bisher unterdurchschnittlich verbreitet. Deshalb hatte eine SPD-Arbeitsgruppe im Juni 2007 auf Initiative des SPD-Vorsitzenden Kurt Beck Eckpunkte für eine stärkere Verbreitung der Mitarbeiterbeteiligung erarbeitet. Unter Leitung von Arbeitsminister Olaf Scholz hat nun eine Arbeitsgruppe von SPD und Union einen gemeinsamen Vorschlag entwickelt...

Essenausgabe benötigt mehr Platz!

Antrag der SPD-Fraktion zur Stadtverordnetenversammlung am 24.04.2008

Machbarkeitsstudie „Essenausgabe Schule“ Stadtteil Borgsdorf

Die Stadtverwaltung wird beauftragt eine Machbarkeitsstudie für eine neue Essenausgabe am Standort Schule Borgsdorf mit der Option des An-oder Aufbaus von zusätzlichen Horträumen vor der Sommerpause der SVV in den Ausschüssen vorzulegen. Die Studie sollte sich an der neuen Essenausgabe der „Roten Schule“ orientieren.

Begründung:
Zwei Raumbedarfsanalysen der Verwaltung für diesen Grundschul- und Hortstandort haben ein Defizit von 180m² (Essenausgabe 140m²) ausgewiesen. Im Investitionsplan sind für 2009 entsprechende Mittel vorgesehen.

Tagespflegesatzung und Aufwandsentschädigung in der Tagespflege

Leserbrief
Ob bei der Beratung zur Tagespflegesatzung die Stadtverordneten wirklich hintergangen wurden, muss die CDU mit ihrer ehemaligen Bürgermeisterin klären, denn zu der Zeit war Frau Mittelstädt (damals noch CDU) Chefin im Rathaus.
Was die CDU und Die Grünen in ihren hektisch verfassten Pressemitteilungen vergessen zu erwähnen, ist, worum es eigentlich geht: Nämlich um die Frage, ob der Aufwand für die Betreuung von Kindern in Tagespflege im Alter zwischen 3 und 6 Jahren genauso hoch ist, wie der Aufwand für Kinder unter 3 Jahren...

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16.11.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Ortsvereinsversammlung

16.11.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fraktionssitzung

23.11.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fraktionssitzung