Potsdam, Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 29.10.2008
Die familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Elisabeth Alter, hat heute die Brandenburger Väter gelobt. Sie liegen bei der Inanspruchnahme des Elterngeldes an dritter Stelle bundesweit.
19 Prozent aller Männer, die 2007 in Brandenburg Vater geworden sind, beziehen Elterngeld. Sie widmen sich also eine Zeit lang vorrangig der Betreuung ihres Nachwuchses. Bundesweit (Durchschnitt: 15,4 Prozent) liegt Brandenburg damit knapp hinter Bayern und Berlin auf Platz 3. Die Daten wurden heute vom Bundesfamilienministerium veröffentlicht.
Pressemitteilung der Jusos-Oberhavel
Auf ihrer Mitgliederversammlung am Freitag, 24. Oktober 2008 bestimmten die Jusos-Oberhavel ihre Kandidaten für den am 08. November anstehenden Wahlparteitag der Kreis-SPD. In diesem Rahmen wurden
Reik Högner und Benjamin Grimm für die Wahl der Beisitzer im Unterbezirksvorstand,
Steffen Barthels und Reik Högner für die Landesvertreterversammlungen und den Landesparteitag,
sowie Steffen Barthels für den SPD-Landesausschuss
einstimmig nominiert.
Im Vorfeld der Bundestags- und Landtagsnominierungskonferenzen der SPD Oberhavel nutzen die Jusos die Gelegenheit, die Kandidaten der jeweiligen Wahlkreise zu ihrer Versammlung einzuladen und auch hierfür Nominierungen vorzunehmen.
Nach einer inhaltlich fundierten Vorstellungsrunde erhielten
Angelika Krüger-Leißner (Bundestagswahlkreis 59 – Oberhavel, Havelland II),
Thomas Günther (Landtagswahlkreis 7, Hennigsdorf, Kremmen, Oberkrämer, Löwenberger Land),
Tino Kunert (Landtagswahlkreis 9 – Oranienburg, Leegebruch, Liebenwalde)
für ihre Kandidaturen einstimmige Voten.
Breites Vertrauen genoss auch der SPD-Politiker aus dem Norden Oberhavels, Lothar Kliesch (Landtagswahlkreis 10 – Zehdenick, Gransee, Fürstenberg, Lychen, Templin, Boitzenburger Land) durch ein eindeutiges Votum der Jusos-Oberhavel; außerdem konnte sich Alwin Ziel (Landtagswahlkreis 8 – S-Bahngemeinden, Velten) mehrheitlich durchsetzen.
"Gut gebrüllt!" kann man da nur sagen, wenn man im OGA von heute liest, wie sich Herr Rink in die Brust wirft und "das ungeschriebene demokratische parlamentarische Recht, dass der Parlamentsvorsitzende von der stärksten Fraktion gestellt wird" für die CDU reklamiert.
Ein Recht, auch ein parlamentarisches Gewohnheitsrecht, kann man nur in Anspruch nehmen, wenn es dieses Recht auch gibt.
Richtig ist, dass in Deutschland sich die Tradition entwickelt hat, zunächst im Reichstag, dann im Bundestag, wonach die stärkste Fraktion den Parlamentspräsidenten stellt . Dem sind die Landtage und auch die Kommunalparlamente, diese soweit ersichtlich, im Großen und Ganzen, gefolgt. Daher sprechen Parlamentsrechtler heute von einem "parlamentarischen Gewohnheitsrecht".
Aber: jedes Parlament entwickelt seine eigene Tradition. In Hohen Neuendorf hat sich diese Tradition, - zumindest bisher - nicht entwickelt. Das hat auch die CDU mit zu vertreten. So hat sie 1994 gemeinsam mit der PDS ein Mitglied dieser Fraktion zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt, obwohl die SPD die stärkste Fraktion in Stadtparlament stellte.
Damals hat niemand von der CDU das "ungeschriebene parlamentarische Recht" hochgehalten. Es hätte ja auch nicht ihr genutzt, sondern den ungeliebten Sozialdemokraten.
Zu dem von Herrn Rink reklamierten Recht gehört, dass es die anderen Fraktionen anerkennen indem sie keinen Gegenkandidaten aufstellen. Dabei ist es deren (ebenso ungeschriebene) Erwartung an die stärkste Fraktion, eine Kandidatin / einen Kandidaten vorzuschlagen, die/der von den anderen Fraktionen auch akzeptiert werden kann.
In Hohen Neuendorf sind nach 1990 aber jedesmal Gegenkandidaten präsentiert worden.
Die von Herrn Rink beanspruchte Tradition bzw ein Recht hat sich auch aus diesem Grund noch garnicht herausgebildet.
Die Redakteurin des OGA nennt Rinks Stellungnahme "zynisch". Das mag jeder Leser selbst beurteilen. Ich nenne sie dreist.
Leserbrief von Friedhelm Maier
Doch nur leere Versprechen?
Leserbrief zu den Vorwürfen der CDU an die SPD/FDP Fraktion
„Wir wollen das Alte vergessen und einen neuen sachlichen Anfang“. Dieser Spruch stammt aus dem Mund von Hohen Neuendorfs CDU-Chef Matthias Rink. Ausgesprochen wenige Tage nach der Wahl. Von einem neuen „aufeinander zugehen“ war vor wenigen Tagen noch die Rede, um gemeinsam eine Politik der Mitte zu gestalten, unabhängig von der jeweiligen Parteizugehörigkeit (unter den demokratischen Kräften). Am Freitag stand dann die erste Bewährungsprobe in der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtparlaments an.
3 gute Kandidaten traten für das Amt des Vorstehers der SVV an. Am Ende gewann der gemeinsame Kandidat der SPD/FDP Fraktion, der frühere stellvertretende Ministerpräsident von Brandenburg, Alwin Ziel, deutlich. Nach dem Sieg sprach sich die Fraktion aus Sozialdemokraten und Liberalen dafür aus, nun als Stellvertreter den CDU Kandidaten Raimund Weiland zu unterstützen. Er wurde entsprechend mit großer Mehrheit gewählt. Ein gutes Ergebnis unter Demokraten also, und man sollte meinen, dass damit alle zufrieden sind.
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