SPD Hohen Neuendorf

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Grundschule in der Niederheide auf einem guten Weg

Leserbrief
In der SVV der Stadt Hohen Neuendorf ist es inzwischen Konsens, dass eine neue Grundschule in der Niederheide gebaut werden muss. Dies war nicht immer so und hat den Neubau immer wieder verzögert. In der Niederheide sollen eine dreizügige Grundschule und eine Sporthalle gebaut werden.

Nun müssen nur noch zwei Punkte abschließend geklärt werden:
Wie und wann soll der dazugehörige Hortbetrieb organisiert werden?
Wie groß soll die Sporthalle werden?
Da es in unserer Stadt immer noch viel zu wenig gedeckte Sportflächen gibt, soll die Sporthalle auf jeden Fall mehr als nur den Bedarf der Grundschule decken.
Auf der gemeinsamen Bau- und Sozialausschusssitzung wurden deshalb die Varianten Zwei- oder Dreifelderhalle ausgiebig diskutiert. Eine Dreifelderhalle ist zwar kaum größer als eine Zweifelderhalle, aber durch die Dreiteilung ist eine bessere Ausnutzung möglich. Dies wurde bereits in der SVV im Januar dieses Jahres diskutiert und die Verwaltung wurde per Beschluss aufgefordert, eine zusätzliche Planung für eine Zweifelderhalle mit Nebenräumen (Gymnastikraum o.ä.) als Alternative vorzulegen. Eine solche Planung ist nicht erfolgt, und so verwundert es nicht, dass die Abgeordneten sich jetzt mehrheitlich für eine Dreifelderhalle ausgesprochen haben.

Mit Mo Asumang im Gespräch

Mo Asumang und AKL in Glienicke (Foto: Reik Högner)

Nordbahngemeinden mit Courage
Die TV-Moderatorin Mo Asumang war vor Jahren wegen ihrer Hautfarbe von Rechtsradikalen bedroht worden. In einem Lied hetzte eine Band gegen sie „Die nächste Kugel ist für dich, Mo Asumang“. Wie geht jemand mit einer direkten Bedrohung des eigenen Lebens um? Die in Deutschland geborene Tochter eines Ghanaers und einer Deutschen stellte sich ihrer Angst. Sie forschte nach ihren Wurzeln in Deutschland und Afrika. Und konnte dann auch Neonazis direkt mit ihrer Frage zu konfrontieren „Warum?“. Über diese Suche und die Konfrontation mit Neonazis hat sie einen Film gemacht.

Bildungsbericht: Chancengleichheit bleibt zu oft auf der Strecke

Anlässlich der heutigen Vorstellung des zweiten Nationalen Bildungsberichts "Bildung in Deutschland 2008" erklärt der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Jörg Tauss:

Auch die zweite Auflage des Nationalen Bildungsberichts von Bund und Ländern belegt erneut die strukturelle Ungerechtigkeit unseres Bildungssystems. Der Bericht dokumentiert die nach wie vor hohe soziale Selektivität und mangelnde Durchlässigkeit im Schulbereich und den dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Berufs- und Hochschulbildung. Vor allem aber sinkt das Bildungsbudget Deutschlands trotz der hohen Mittelsteigerungen des Bundes insgesamt in Bezug zum BIP weiter ab, 2006 werden nur noch 6,2 Prozent erreicht (1995: 6,9 Prozent). Wir erwarten von Bundesministerin Schavan, dass sie sich auf dem Qualifizierungsgipfel im Oktober 2008 insbesondere für das Ziel einsetzt, die Bildungsausgaben deutlich zu steigern und die Länder hier besonders in die Pflicht zu nehmen. Vorher wäre es bereits hilfreich, wenn Frau Schavan und Frau Merkel sich einigen könnten, ob im Oktober nun ein "Bildungsgipfel" oder doch ein "Qualifizierungsgipfel" stattfinden soll.

Neuer Krankenhausplan Brandenburg. Keine Standortschließungen

Potsdam
Dr. Martina Münch, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, bewertet den neuen und damit dritten Krankenhausplan des Landes positiv. Er wurde heute von Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) in der Fraktion vorgestellt und im Kabinett verabschiedet. Münch: "Es bleibt bei 62 Krankenhausstandorten. Keiner wird geschlossen. Der neue Plan ermöglicht den Krankenhäusern mehr Flexibilität, da die Bettenzahlen nicht mehr auf Fachabteilungen, sondern auf Krankenhausstandorte vorgegeben werden.“ Das Netz mit hochmodernen Kliniken sei "auch in Zukunft der Anker der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum.“

Aktionsplan gegen Kinderarmut

Das SPD-Präsidium hat am Montag einen "Aktionsplan für gleiche Lebenschancen" mit zehn Maßnahmen gegen Kinderarmut beschlossen. Mit den zehn Handlungsansätzen verpflichtet sich die SPD, auf allen staatlichen Ebenen konkrete Schritte zur Vermeidung von Kinderarmut zu unternehmen.

Deutschland sei eines der reichsten Länder der Erde und der Wohlstand noch nie so groß gewesen wie heute, heißt es in dem Beschluss. Mit Sorge müsse jedoch festgestellt werden, "dass die Chancen eines Kindes auf Bildung, gesunde Entwicklung, Teilhabe und Selbstbestimmung immer noch stark von der sozialen Herkunft abhängen". Das wolle die SPD ändern. Das Ziel seien gleiche und gute Lebensbedingungen für alle Kinder.

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