Kommunalpolitik
Am Dienstag tagte der Stadtentwicklungsausschuss der SVV Hohen Neuendorf. Als Vorsitzender dieses Ausschusses hatte ich das Thema: „Grundsatzdiskussion zum Wohnungsbau“ auf die Tagesordnung gesetzt. Es ging mir dabei um eine offene Diskussion über die weitere Entwicklung unserer Stadt. Natürlich war klar, dass das nicht an einem Abend abschließend behandelt werden kann. Aber es sollte zumindest ein Aufschlag sein, um die unterschiedlichen Positionen zu dem Thema an der richtigen Stelle zu besprechen.
Die Diskussion war sachlich aber auch emotional. Das zeigte mir nochmal, wie wichtig dieses Thema ist. Auch dauert es länger als eigentlich gedacht. Zeit, die ich gerne investiert habe, denn es wurden viele Aspekte angesprochen, über die wir genauer nachdenken müssen. Diese gingen von einer verkehrstechnischen und ökologischen Betrachtung bis hin zu planungsrechtlichen Fragestellungen. Mein Ziel ist, diese aufgeworfenen Themen in den nächsten Sitzungen des Ausschusses anzugehen und vertieft zu diskutieren.
Ich finde, unsere Stadt ist ein schöner Ort zum Leben. Überschaubare Größe, gute Verkehrsanbindung, Naturnähe, gute kommunale Infrastruktur … hier ist die Welt noch in Ordnung. Viele Menschen haben das in den vergangenen Jahren auch so gesehen und sind hergezogen.
Aber machen wir uns nichts vor, Hohen Neuendorf ist kein glückseliges, romantisches Dorf in märkischem Sand. Hohen Neuendorf ist eine Stadt im Speckgürtel von Berlin. Im gemeinsamen Siedlungsraum mit Birkenwerder wohnen aktuell knapp 35-tausend Menschen. Gemeinsam wäre das die zehntgrößte Stadt Brandenburgs. Schlicht aus dieser Lage und Größe ergeben sich Anforderungen, die bei der weiteren Entwicklung der Stadt und der Zusammenarbeit mit unserer Nachbargemeinde Birkenwerder zu beachten und zu lösen sind. Wir könnten versuchen, sie zu negieren und zu ignorieren. Das halte ich aber für keine gute Idee.
Seit vielen Jahren wird von verschiedenen Seiten in Velten und Hohen Neuendorf wiederholt ein Radweg an der Pinnower Chaussee (L20) zum Bernsteinsee gefordert. Die Bedarfsliste für Außerortsradwege des Landes sieht hier bereits den Bau eines straßenbegleitenden Radweges vor. Er ist für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hohen Neuendorf von großer Bedeutung, da nur hierüber das Naherholungsgebiet rund um den Bernsteinsee zu sicher erreichen ist. Auch für Schüler des Bollhagen-Gymnasiums wäre ein sicherer Radweg eine Alternative zum Bus. Aber das Projekt wurde bisher immer wieder verschoben.

Hier ist der Radweg in Pinnow zur Zeit zuende, man muss mit dem Rad auf die Straße.
Zur Zeit wird in der SVV und ihren Ausschüssen die Aufwandsentschädigung für die Kameradinnen und Kameraden unserer Freiwillegen Feuerwehr beraten. Konkret geht es um eine Überarbeitung der Satzung „Aufwandsentschädigung FFW“ aus dem Jahr 2009.

Übergabe des Drehleiterfahrzeugs im Dezember 2016
Unsere Freiwillige Feuerwehr nimmt eine wichtige städtische Aufgabe wahr und leistet einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft. Für ihren Einsatz gebührt den Kameradinnen und Kameraden Dank und Anerkennung. Dazu gehört es, die Aufwandsentschädigungen regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. Das passiert gerade.
16.11.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Ortsvereinsversammlung
16.11.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fraktionssitzung
23.11.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fraktionssitzung