MdB und MdL
Pressemitteilung von Angelika Krüger-Leißner, MdB
Am Donnerstag, 05. Juni 2008, verabschiedete der Bundestag den Ausbildungsbonus. Damit fördert die Bundesregierung jungen Menschen, die sich nach dem Schulabschluss erfolglos um eine Ausbildung bemüht haben, den Übergang in eine betriebliche Ausbildung. Bis zum Jahr 2010 sollen so 100.000 zusätzliche Jobs geschaffen werden.
Trotz des Ausbildungspaktes gibt es immer noch eine Vielzahl an Altbewerbern, die keine betriebliche Ausbildungsstelle erhalten. Insbesondere leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler sind davon betroffen. Bundesweit sind es 300.000 Altbewerber.
Die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag, Angelika Krüger-Leißner (SPD) begrüßte die Verabschiedung des Gesetzes: „Das ist eine gute Regelung für Altbewerber und Jugendliche, die aufgrund von Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebes ihre Lehre abbrechen mussten. Der Startschuss für den Bonus kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn so können bereits Jugendliche zum Ausbildungsjahr 2008/2009 gefördert werden. Ich bin überzeugt, dass der Bonus in Oberhavel ankommen wird. Insgesamt könnten im Land Brandenburg 2600 Ausbildungssuchende davon profitieren. Es muss uns gelingen, die 'Bugwelle' von Altbewerbern abzuarbeiten.“
Diskussionsveranstaltung:
„Die Pflegereform – damit es besser wird?“
„Alte Halle“
Hauptstr. 63, 16548 Glienicke
27. Mai 2008 um 19.00 Uhr
Die Pflegereform ist beschlossen. Doch wird nun mit der Reform alles besser?
Welche Erleichterungen ergeben sich für die Pflegebedürftigen und ihre
Angehörigen? Welche neue Betreuungs- und Pflegestrukturen schafft die Reform?
Welche Leistungen werden verbessert?
Und warum wird die Pflegeversicherung teurer?
Die Möglichkeit diese und andere Fragen zu diskutieren, bietet sich am 27. Mai 2008. Wir erwarten eine spannende Fragerunde und Antworten der Experten, denn: die Pflegereform geht uns alle an - als Betroffene, als Angehörige, als Beitragszahler und als Dienstleister im Pflegebereich.
Die SPD Ortsvereine Glienicke und Mühlenbecker Land und ich laden Sie herzlich zu einer Podiumsdiskussion in die „Alte Halle“ nach Glienicke ein. Mit Ihnen diskutieren:
Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Frau Marion Caspers-Merk, MdB und als Frau aus der Praxis Doris Klein, Geschäftsführerin der Häuslichen Krankenpflege Doris Klein aus Glienicke.
Einführung und Moderation: Angelika Krüger-Leißner, MdB, stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag.
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Um Rückmeldung per Fax oder E-Mail wird gebeten:
Bürgerbüro Hennigsdorf
Veltener Str. 1 (Kulturelles Zentrum)
16761 Hennigsdorf
Tel.: 03302/224169
Fax.: 03302/801283
angelika.krueger-leissner@wk.bundestag.de
Artikel aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 08.05.2008
BERLIN/ORANIENBURG - Die Oberhaveler SPD-Bundestagsabgeordnete Angelika Krüger-Leißner hat sich gegen die geplante Diätenerhöhung ausgesprochen. Wie sie gestern in einer Erklärung mitteilte, hat sie in am Dienstag in ihrer Bundestagsfraktion dagegen gestimmt.
„Auch wenn die Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst eine Anhebung für Richter und kommunale Wahlbeamte und damit auch für uns Abgeordnete eine neuerliche Diätenerhöhung bringt, sollten wir zum jetzigen Zeitpunkt Abstand davon nehmen“, so die Politikern. Als Abgeordnete in einem ostdeutschen Wahlkreis kenne sie die Lebenssituation der Bürger. „Erst wenn sich die verbessert hat, kann ich einer endgültigen Anpassung der Diäten zustimmen“, so Krüger-Leißner.
Nach dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst will die Koalition die Diäten bis 2010 in zwei Schritten erhöhen. Von 2008 an gerechnet ergäbe das ein Plus von 15 Prozent.
Grundsätzlich spricht sich die Abgeordnete aber für die gesetzlich Regelung aus, wonach sich die Diäten an der Vergütung von einfachen Bundesrichtern und Bürgermeistern mittlerer Städte orientieren sollen. „Denn damit können wir nicht mehr nach eigenem Ermessen über unsere Diäten entscheiden“, so Krüger-Leißner. (mg)
Ein Kommentar von Angelika Krüger-Leißner, MdB.
Die Generation Praktikum. Sie haben gute Studienabschlüsse, lernten
Sprachen und haben schon während des Studiums diverse Praktika und
Studentenjobs hinter sich gebracht. Sie waren sich sicher, gebraucht zu werden. Doch der direkte Einstieg ins Berufsleben blieb ihnen bisher verwehrt. Stattdessen starten sie ihren Berufseinstieg über viele schlecht oder gar nicht bezahlte Praktika.
Mit großer Sorge betrachte ich diese Entwicklung, denn Praktika können Einblicke in das Berufsleben gewähren, eine erste berufliche Orientierung geben. Zunehmend stellen Unternehmen aber Praktikanten ein, die für wenig oder gar kein Geld professionelle Arbeit leisten. Jeder fünfte der heute 18- bis 34-Jährigen hat mindestens ein Praktikum absolviert. Jedes zweite dieser Praktika nach Abschluss der beruflichen Ausbildung oder des Studiums war ohne Bezahlung. Mehr als 80 Prozent der freiwilligen Praktikanten wurden mindestens in der Hälfte ihrer Arbeitszeit wie normale Arbeitskräfte eingesetzt. Die Generation Praktikum bleibt zwischen Ausbildung und Beruf in einer langen Dauerpraktikantenschaft stecken. Sie werden nicht gebraucht, sie werden missbraucht!
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